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Früher waren es die Heidereiter. Förster, die zu Pferde ihren Dienst
versahen. Die alte Bezeichnung „Beritt“ für Forstorte erinnert
an diese Zeiten. Heute sind die Reviere und Oberförstereien so groß,
dass die Aufgaben im Wald von einem Förster zu Pferd nicht mehr zu schaffen
sind. Und dennoch gibt es die reitenden Förster. 
Genießer und Individualisten haben längst erkannt, wie malerisch, romantisch
und geheimnisvoll die naturnahen, ökologisch bewirtschafteten Wälder
Brandenburgs mit ihrer ursprünglichen Landschaft, den klaren Seen und dem
weiten Wegenetz sind. Seit 2005 werden zu Waldthemen Ritte in Begleitung von Förstern
angeboten. Da gibt es zum Beispiel den Wanderritt der „Waldbegegnung“
zum Haus des Waldes in Gräbendorf, den Ritt „Zur Hirschbrunft“,
begleitet von den letzten wärmenden Strahlen des Altweibersommers, oder es
wird das Überleben im Wald als Abenteuer beim „Robinsonritt“
geprobt. An ausgewählten Orten vermitteln die Förster themenbezogene
Umweltbildung. Das Ziel der Landesforstverwaltung Brandenburg besteht neben der
Bildungsarbeit vor allem darin, auf den Ritten Vermittlungsarbeit zwischen den
unterschiedlichen Gruppen der Erholungssuchenden und den Waldnutzern zu leisten.
Die geführten Wanderritte werden als Eintages-, Mehrtages- oder Sternritte
angeboten und lassen daher auch Synergieeffekte im touristischen Bereich mit Dienstleistern
des ländlichen Raumes entstehen.
Bei den Wanderungen zu Pferd werden ohne Eile 30 bis 40 Kilometer pro Tag auf
ausgewählten Routen zurückgelegt, die die Schönheiten der Natur
offenbaren. Der Förster kennt die stillsten Waldseen, die besten Aussichten,
die interessantesten Bäume und zeigt seinen Begleitern die scheuen Bewohner
des Waldes. Er steht Rede und Antwort zu Wald und Flur. Nach einem abwechslungsreichen
Reittag, einem guten Abendessen mit Wild und je nach Jahreszeit den verschiedenen
Waldbeilagen ist das müde Haupt bestens unterm Dach des Waldes gebettet.
Oft wird die Nacht im Heu in einer Waldhütte verbracht.
Die Wanderreitangebote der Landesforstverwaltung Brandenburg für das Jahr
2007 und ganz neu 2008 mit Kontakt- und Buchungsadressen stehen im Internet unter
www.waldwirtschaft-aber-natuerlich.de zum downloaden
zur Verfügung.
Ein Land, ein Film, eine Idee
Die LFV Brandenburg präsentiert den Film „Wälder schaffen Wachstum“
Auf der Grünen Woche feiert der Film „Wälder schaffen Wachstum“
Premiere. Er wurde im Auftrag der Landesforstverwaltung Brandenburg Ende 2007
produziert und ist Teil der Kampagne „Waldwirtschaft – aber natürlich“
sowie geplanter Bestandteil der Ausstellung „Wälder schaffen Wachstum“,
die im Frühjahr 2008 in der Waldschule im Wildpark Potsdam eröffnen
wird.
Der Film berichtet ausführlich über den Zustand der brandenburgischen
Wälder, ihre Zukunftsperspektiven sowie über die Vorteile der ökologischen
Waldwirtschaft. Neben Forstarbeitern und Unternehmern ergreifen auch Wissenschaftler
sowie Privatwaldbesitzer das Wort. Sie beleuchten die ökologischen, ökonomischen
und sozialen Aspekte einer nachhaltigen Holz- und Forstwirtschaft.
Die Landesforstverwaltung Brandenburg setzt seit Jahren auf die Methoden der ökologischen
Waldwirtschaft. Denn ökologische Waldwirtschaft bedeutet ertragreiche Wälder,
eine stabile Holz- und Forstwirtschaft und eine lebenswerte Umwelt. Die naturnahe
Bewirtschaftung fördert nachhaltig die wertvolle und natürliche Kraft
der Bäume – und unterstützt damit neben der Nutzfunktion auch
die Schutz- und Erholungsfunktion der Wälder.
Gesunde Wälder in Brandenburg – denn Wälder schaffen Wachstum!
www.waldwirtschaft-aber-natuerlich.de
